Das österreichische Unternehmen MED-EL, führender Hersteller von innovativen implantierbaren Hörlösungen, und die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) haben eine Vereinbarung zur Forschungskooperation unterzeichnet.

Die pharmazeutische GMP (Good Manufacturing Practice) Herstellungseinheit des Zentrums für Querschnitt- und Geweberegeneration (SCI-TReCS) der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) und das österreichische Medizintechnikunternehmen MED-EL Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Innsbruck kooperieren künftig in der klinischen Erforschung der Wirksamkeit von nanovesikulären Therapeutika in kontrollierten klinischen Studien.

Ziel der ersten gemeinsamen klinischen Studie, die in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durchgeführt wird, ist die Untersuchung der Sicherheit (und Verträglichkeit) von Nanovesikeln aus menschlichen Nabelschnur-Stammzellen. Diese haben die Fähigkeit zur Unterdrückung von Narbenbildung und entzündlichen Prozessen und sollen dadurch die Einheilung und Leistung von Cochlea-Implantaten verbessern. MED-EL wird in den kommenden zwei Jahren mehr als 1,8 Millionen Euro in die gemeinsame Entwicklung investieren.

Die Unterzeichnung der Verträge am Stammsitz des Unternehmens in Innsbruck erfolgte durch Prof. Dr. Wolfgang Sperl (Rektor PMU), Dr. Michael Nake (Kanzler PMU), Prof. Dr. Eva Rohde (Direktorin der GMP-Einheit) und Dr. Ingeborg Hochmair (Gründerin und Geschäftsführerin von MED-EL).