VAMED bleibt auf internationalem Expansionskurs

Der internationale Gesundheitskonzern VAMED hat in einem herausfordernden Umfeld 2014 in allen Kennzahlen neue Bestwerte erzielt. Im Konsortium mit dem Bauunternehmen BAM erhielt die VAMED für die Erneuerung und den technischen Betrieb des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) den mit 1,7 Mrd. Euro größten Auftrag in der Unternehmensgeschichte. Es ist dies zugleich der historisch größte Public Private Partnership (PPP)-Auftrag im deutschen Gesundheitswesen. Mit drei neuen Klinikstandorten in Österreich, der Schweiz und Tschechien hat die VAMED ihre Position als Krankenhausträger in Zentraleuropa weiter entwickelt. Die VAMED Vitality World, Österreichs Marktführer bei Thermen- und Gesundheitsresorts, setzte mit der Übernahme des Betriebs des Aquaworld Resort Budapest den ersten Schritt ins Ausland.

Dr. Ernst Wastler, Vorsitzender des Vorstandes der VAMED AG: “Unsere einzigartige Wertschöpfungskette hat uns zum international führenden Gesundheitsdienstleister gemacht und war 2014 einmal mehr die Grundlage für den größten Auftrag in unserer Unternehmensgeschichte. Für das UKSH erbringen wir aus einer Hand die Planung und Errichtung neuer Klinikgebäude, die Modernisierung bestehender Gesundheitseinrichtungen sowie den technischen Betrieb und die Instandhaltung in den kommenden drei Jahrzehnten. Das kann außer uns niemand auf der Welt.”

Vom internationalen Erfolg der VAMED profitieren mehr als 3.000 heimische KMUs. Die VAMED ist damit ein entscheidender Export-Promotor und Wertschöpfungspartner für die österreichische Wirtschaft. In Summe verblieben 2014 mehr als eine halbe Milliarde Euro und damit 50 Prozent des VAMED-Umsatzes als Wertschöpfung in Österreich.

Internationale Präsenz auf 77 Länder in 4 Kontinenten ausgedehnt

Die VAMED ist weltweit in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung -Prävention, Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege – erfolgreich tätig und verfügt über ein internationales Portfolio, das die gesamte Wertschöpfungskette von Projektentwicklung sowie Planung und Errichtung einer Gesundheitseinrichtung bis hin zu hoch spezialisierten Dienstleistungen im kaufmännischen, infrastrukturellen und technischen Bereich sowie zur kompletten Betriebsführung abdeckt.

2014 erschloss die VAMED sieben neue Märkte: Ungarn, Algerien, Kenia, Bangladesch, Myanmar, Guatemala und Peru. Aufträge für neue Krankenhäuser kamen u.a. aus Trinidad und Tobago, Bosnien, Abu Dhabi, Ghana, Mozambique und Laos. In Tschechien übernahm die VAMED-Tochter Mediterra ein Krankenhaus in Mělník und eröffnete mit einem neuen Pavillon in der Klinik Malvazinky die modernste Reha-Einrichtung des Landes. In der Schweiz erwarb die VAMED mit dem kneipp-hof Dussnang eine weitere Spezialklinik für orthopädische Rehabilitation und startete den Ausbau der neurologischen Rehaklinik Zihlschlacht.

In der österreichischen Gesundheitsversorgung hat die VAMED mit innovativen Rehabilitationsangeboten erneut eine Vorreiterrolle übernommen. In der onkologischen Rehabilitation schuf sie mit der Rehaklinik St. Veit im Pongau die ersten 120 Versorgungsplätze in Westösterreich, nachdem sie bereits im Jahr 2010 das onkologische Rehazentrum Sonnberghof in Ostösterreich eröffnet hat. Im heimischen Thermen- und Gesundheitstourismus hat die VAMED Vitality World die Erweiterung der St. Martins Therme & Lodge erfolgreich abgeschlossen und mit insgesamt 2,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern an acht Standorten auch 2014 ihre klare Marktführerschaft bestätigt. Mit der neu übernommenen Betriebsführung im Aquaworld Resort Budapest, der größten Therme der ungarischen Bundeshauptstadt, kommen noch einmal 500.000 Gäste hinzu.

In Summe hat die VAMED bisher weltweit mehr als 710 Gesundheitsprojekte realisiert, 23 davon als PPP-Modelle. Als technischer Dienstleister betreut die VAMED derzeit 510 Gesundheitseinrichtungen mit rund 130.000 Betten, in 59 Einrichtungen trägt sie die Verantwortung für die Gesamtbetriebsführung. Im Zuge dessen beschäftigt die VAMED über 500 Ärztinnen und Ärzte, deren Know-how sie im “International Medical Board” vernetzt hat.

Auftragsbestand mit 1,4 Mrd. Euro um 23 % gestiegen

Unter Einbeziehung sämtlicher Betriebe, für welche die VAMED die Gesamtverantwortung trägt, war sie 2014 für ein Geschäftsvolumen von 1,479 Mrd. Euro mit 16.304 Beschäftigten aus 56 Nationen verantwortlich, über 400 Beschäftigte mehr als im vergangenen Jahr. Der Konzernumsatz der VAMED AG stieg 2014 um 2 % auf 1,042 Mrd. Euro (2013: 1,020 Mrd. Euro). Der Betriebserfolg (EBIT) konnte um 8 % auf 59 Mio. Euro (2013: 55 Mio. Euro) gesteigert werden. Das VAMED-Konzernergebnis übertraf mit 41 Mio. Euro (2013: 37 Mio. Euro) den Vorjahreswert um 11 %. Der Auftragsbestand lag mit 1,398 Mrd. Euro um 23 % über dem Niveau von 2013 (2013: 1,139 Mrd. Euro). Für 2015 erwartet die VAMED AG neuerlich ein erfolgreiches Wachstum.

 

Übersicht der Kennzahlen zur Finanzlage 2014

in Mio. Euro 2014 +/- zu VJ
Auftragsbestand 1.398 + 23 %
Auftragseingang 840 + 13 %
Umsatz 1.042 + 2 %
EBIT 59 + 8 %
Konzernergebnis 41 + 11 %

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