Viele Menschen leiden unter Diabetes: Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Störung beim Zuckerstoffwechsel, die auf einen zu geringen Insulinspiegel zurückzuführen ist. Die Symptome sind vielfältig und reichen von einem verstärkten Harndrang über Müdigkeit bis hin zu häufigen Infekten. Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende Auswirkungen auf den Organismus haben und bedarf daher unbedingt einer entsprechenden Therapie. Hierzu stehen in der modernen Medizin mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

Was ist Diabetes, und wie äußert sich die Erkrankung?

Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine Störung des körpereigenen Zuckerstoffwechsels. Der Körper ist beziehungsweise die Bauchspeicheldrüse ist nicht in der Lage, ausreichend Insulin zu produzieren, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Besonders nach dem Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel oder vielen Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel teils stark an, was zu zahlreichen vielfältigen Symptomen führt. Diabetes äußert sich unter anderem durch häufigen Harndrang, ein starkes Durstgefühl und allgemeiner Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Darüber hinaus kann es zu häufigen Infekten wie Erkältungen kommen, da der Körper durch die Stoffwechselstörung geschwächt ist. Diabetes sollte unbedingt behandelt werden, da die Gefäße auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen werden: Es kommt im fortgeschrittenen Stadium daher zu Durchblutungsstörungen der inneren Organe, die eingeschränkte Funktionen und somit zahlreiche Folgeerkrankungen oder sogar ein Organversagen mit sich bringen können. Schlimmstenfalls kann eine Diabetes-Erkrankung so tödlich enden.

Nach der Diagnose: Wie kann Diabetes behandelt werden?

Wird beim Arzt eine Diabetes-Erkrankung festgestellt, wird eine entsprechende Therapie eingeleitet, die in erster Linie das Ziel hat, den Zuckerstoffwechsel zu regulieren und so für ein Ausbalancieren des Blutzuckerspiegels zu sorgen. Neben einer Veränderung und genauen Überwachung der Essgewohnheiten sowie einer eventuell erforderlichen Gewichtsreduktion durch regelmäßige Bewegung gibt es auf dem Markt auch verschiedene Medikamente, die in diesem Zusammenhang eingesetzt werden können. Eines dieser Mittel ist Victoza, das den Wirkstoff Liraglutide enthält: Dieser ähnelt einem natürlich im Körper vorkommenden Substanz und wird häufig zur Behandlung von Diabetes mellitus bei Erwachsenen verordnet. Es handelt sich um ein sogenanntes GLP-1-Analogon, das sich im Vergleich zu anderen Medikamenten zur Diabetes-Therapie durch eine längere und nachhaltigere Wirkung auszeichnet. Besonders Diabetes-Patienten, die auf eine tägliche Insulingabe verzichten möchten, werden häufig mit Victoza therapiert. In veränderter Form wird das Mittel auch zur begleitenden Gewichtsreduktion angeboten.

Welche Nebenwirkungen treten bei Diabetes-Medikamenten auf?

Medikamente zur Behandlung von Diabetes mellitus wie beispielsweise Victoza können einige Nebenwirkungen mit sich bringen. Sehr häufig kommt es insbesondere zu Beginn der Therapie zu Übelkeit und Erbrechen. Diese Symptome verringern sich aber im Laufe der Anwendung deutlich. Darüber hinaus können Durchfall, Zittern, Schweißausbrüche, Schwächegefühle und Schläfrigkeit auftreten. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollte eine Einnahme von Victoza regelmäßig ärztlich überwacht werden. Alle Nebenwirkungen sollten dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden. Patienten, die unter Vorerkrankungen leiden, können nicht immer mit den genannten Diabetes-Medikamenten behandelt werden. Personen mit Schilddrüsenerkrankungen etwa sollten auf andere Präparate ausweichen, ebenso wie Menschen, die unter einer mittelschweren bis schweren Nierenkrankheit mit einer damit einhergehenden Niereninsuffizienz leiden. Auch schwangere sowie stillende Frauen sehen besser von einer Therapie mit Victoza ab, da die möglichen Auswirkungen auf das Kind noch nicht ausreichend erforscht wurden.