Freshers' Guide | Medizinische Universitäten in Österreich

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Medizinische Universität Wien

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit über 7.500 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren 27 Universitätskliniken, drei klinischen Instituten, 12 medizintheoretischen Zentren und zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich. Im Juni 2010 wurde mit dem "Anna Spiegel Forschungsgebäude" ein eigenes Laborgebäude mit hochspezialisierten "Core Facilities" eröffnet.

1365 als Medizinische Fakultät der Universität Wien gegründet, ist die heutige MedUni Wien eine der größten und renommiertesten Medizinischen Universitäten weltweit.


Forschungscluster

  • Allergologie/ Immunologie/ Infektiologie
  • Krebsforschung/ Onkologie
  • Medizinische Neurowissenschaften
  • Kardiovaskuläre Medizin
  • Medizinische Bildgebung

Lehre

  • Diplomstudium Humanmedizin (N202)
  • Diplomstudium Zahnmedizin (N203)
  • Masterstudium Medizinische Informatik (N936)
  • PhD-Doktoratsstudium (N094)
  • Doktoratsstudium der angewandten medizinischen Wissenschaft (N790)
  • Postgraduelle Universitätslehrgänge

Zahlen und Daten

  • 7.732 Studierende
  • 4.196 MitarbeiterInnen gesamt
  • 2.630 wissenschaftliche MitarbeiterInnen
  • 27 Universitätskliniken und klinische Institute
  • 8 Medizintheoretische Zentren und Departments
  • 18 postgraduelle Lehrgänge
  • 16 thematische Programme im PhD-Studium
  • 10 thematische Programme im Doctoral Program of Applied Medical Science

Klinikdaten AKH Wien (im Jahr 2014)

  • 1.568 ÄrztInnen am AKH Wien
  • 105.930 stationäre Behandlungen
  • 547.874 ambulante Fälle
  • 51.933 Operationen

Quelle: https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/facts-figures/


Medizinische Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck ist eine junge Forschungsstätte mit langer Tradition. Bereits im Jahr 1562 wurde in Innsbruck von den Jesuiten ein Gymnasium errichtet. Auf diesem aufbauend gründete Kaiser Leopold I. am 15. Oktober 1669 eine Universität (daher der Name "Leopold-Franzens-Universität"). Zur Sicherstellung der Finanzierung wurde eine Sondersteuer auf das Haller Salz - der "Haller Salzaufschlag" - eingehoben. Die Medizinische Universität Innsbruck war eine der vier Gründungsfakultäten (Philosophie 1669, Juristische Fakultät 1670, Theologische Fakultät 1670, Medizinische Fakultät 1674) der Universität Innsbruck. In ihrer knapp 340-jährigen Geschichte war sie stets eines der wichtigsten Aushängeschilder der Universität.


Im Zentrum Tirols und damit auch im Zentrum der Alpen gelegen, bietet die Medizinische Universität Innsbruck beste Bedingungen sowohl für erfolgreiche Forschung, Studium und Lehre an einem attraktiven Standort. Zu den zentralen Aufgaben der Medizinischen Universität Innsbruck zählen Lehre und Ausbildung auf höchstem Standard, Forschung auf internationalem Niveau und die kontinuierliche Verbesserung von Spitzenmedizin. Die Organisationseinheiten der Med-Uni gliedern sich in einen medizinisch theoretischen Bereich, einen klinischen Bereich und in weitere (Service-) Einrichtungen. Die Kliniken sind am Tiroler Landeskrankenhaus angesiedelt, das gleichzeitig als Klinik der Medizinischen Universität Innsbruck fungiert.


Forschen, Lehren und Heilen


Im Rahmen des Universitätsgesetzes 2002 wurde die ehemalige Medizinische Fakultät aus der Leopold-Franzens-Universität herrausgelöst und als Medizinische Universität Innsbruck zu einer eigenen Universität erhoben. Die Med-Uni ist heute mit ca. 3.000 Studierenden und etwa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich und Stammuniversität vieler Tiroler, Südtiroler und Vorarlberger StudentInnen.


Quelle: https://www.i-med.ac.at/universitaet/


Medizinische Universität Graz

Innovative Lehrkonzepte, zukunftsweisende Spitzenforschung und erstklassige PatientInnenbetreuung kennzeichnen das Profil der Steirischen Gesundheitsuniversität.
Seit der Gründung der Medizinischen Universität Graz im Jänner 2004 als selbständige, autonome Einrichtung, findet ein permanenter dynamischer Entwicklungsprozess statt. In der medizinischen Ausbildung geht man an der Med Uni Graz innovative und zukunftsweisende Wege. Frühe Praxiserfahrung, Seminare und Intensiv-Kleingruppenunterricht sowie innovative Lehrkonzepte, wie die einzigartige Famulaturlizenz, runden neben der österreichweit unikaten Pflichtfamulatur für Allgemeinmedizin die ausgezeichnete Lehre an der Med Uni Graz ab. Insgesamt hat sich die Forschungsleistung in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht und die Grazer Spitzenpublikationen füllen hochrangige internationale Journale. Eine beachtliche Entwicklung erfährt aktuell der Bereich der personalisierten Medizin. Die Grundlage dafür bildet die Biobank Graz, eine der größten Biobanken Europas. Aufbauend auf die neuen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung übernimmt die Med Uni Graz auch in der PatientInnenbetreuung am LKH-Univ. Klinikum Graz eine tragende Rolle. Den rund 1.700 MitarbeiterInnen und 4.100 Studierenden bieten wir einen attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatz mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten


Die Gesundheitsuniversität


„Sustainable Health Research“ ist das zentrale Thema an der Medizinischen Universität Graz. Lehre, Forschung und PatientInnenbetreuung im Zeichen der Nachhaltigkeit mit zentralem Fokus auf Prävention und Erhaltung der Gesundheit kennzeichnen die Steirische Gesundheitsuniversität. Studierende, Lehrende und Mitarbeitende lernen und arbeiten nach den Grundsätzen des biopsychosozialen Modells miteinander, welches den Menschen mit all seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt. Neben der Ausbildung zukünftiger ÄrztInnen und PflegewissenschafterInnen sowie der Erforschung innovativer Heilungsmethoden und gesundheitserhaltender Maßnahmen, übernimmt die Gesundheitsuniversität PatientInnenbetreuung auf hohem Niveau. Vom großen ExpertInnenwissen profitieren nicht nur Studierende, sondern die gesamte Bevölkerung. Im Rahmen von Medienberichterstattungen, Vorträgen und zahlreichen Veranstaltungen können Jung und Alt das große Wissensangebot nutzen. Postgraduelle Weiterbildungen für MedizinerInnen und andere Zielgruppen runden das breite Angebot ab.


Institute, Kliniken und Einrichtungen


An der Medizinischen Universität Graz wird an 16 Instituten, 20 Universitätskliniken sowie 3 klinischen Einrichtungen nach den Grundsätzen des biopsychosozialen Modells gelehrt und geforscht, sowie PatientInnenbetreuung übernommen.
Innerhalb dieser universitären Einrichtungen findet interdisziplinäre Forschung in vielen naturwissenschaftlichen Bereichen statt. Studierende erwerben an den Instituten und Kliniken praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen von Seminaren, Famulaturen, Trainings etc. Neben der Forschungs- und Lehrtätigkeit sind zahlreiche MitarbeiterInnen der Med Uni Graz in die "rund-um-die-Uhr-PatientInnenbetreuung" am LKH-Univ. Klinikum involviert.


Quelle: https://www.medunigraz.at/die-med-uni-graz/die-universitaet/


Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften

Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) ist im Umfeld einer erfolgreichen Lehr- und Forschungslandschaft am Campus Krems und im Universitätsklinikverbund St. Pölten, Krems und Tulln angesiedelt. Die KL bildet auf Basis eines integrativen und interdisziplinären Lehr- und Forschungsansatzes eine neue Generation von ÄrztInnen und GesundheitswissenschafterInnen aus.


Mit ihrem bologna-konformen Studienangebot in den gesundheitspolitisch entscheidenden Schlüsselfeldern Gesundheitswissenschaften, Humanmedizin, Psychotherapie und Beratung sowie Neurorehabilitationswissenschaften ermöglicht die KL den Zugang zu neuen, innovativen Berufsfeldern in den Gesundheitswissenschaften.


Die KL setzt mit ihren vier Studienrichtungen Health Sciences, Humanmedizin, Psychotherapie- und Beratungswissenschaften sowie Neurorehabilitationswissenschaften einen wegweisenden Schritt in Richtung einer Gesundheit mit Zukunft. Das international ausgerichtete und interdisziplinär aufgebaute Studienprogramm mit den Schwerpunkten in der Medizintechnik und Gesundheitsökonomie soll eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Ausbildungsangebot der öffentlichen Universitäten darstellen.


Mission Statement


Wachsende Bevölkerungszahlen, höhere Lebenserwartung, steigende Kosten im Gesundheitssystem und ein Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften in der medizinischen Versorgung – die Gesundheit der Zukunft verlangt nach neuen Perspektiven!


Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) versteht sich hier als Wegbereiter und Katalysator für innovative, gesellschaftlich relevante Lehr- und Forschungsbereiche in Medizin und Gesundheitswesen.


Im Sinne einer umfassenden, modernen Betrachtung von Gesundheit und Krankheit als Schlüssel zu körperlichem, geistigem und seelischem Wohlbefinden bringt die KL gesundheitspolitisch entscheidende Felder – Health Sciences, Humanmedizin, Psychotherapie- und Beratungswissenschaften sowie Neurorehabilitationswissenschaften – unter ein gemeinsames Dach der Gesundheitswissenschaften. Schwerpunktbildungen in Medizintechnik und Gesundheitsökonomie sind wesentlicher Bestandteil des Studienprofils.


Auf Basis eines integrativen und interdisziplinären Ansatzes legt die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften besonderes Augenmerk auf die Achse Humanmedizin, Medizintechnik und Gesundheitsökonomie. Hier entstehen wertvolle Impulse: In diesem Dreieck öffnen sich neue Lehr- und Forschungsbereiche für international gefragte Berufsfelder in den Gesundheitswissenschaften.


Ziele


Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften bildet die GesundheitswissenschafterInnen und ÄrztInnen von morgen aus: Als „BotschafterInnen einer neuen forschungsgeleiteten, fachübergreifenden Ausrichtung in Gesundheit und Medizin“ setzen sie wegweisende Qualitätsmaßstäbe in der Prävention, Diagnose und Therapie sowie der Erforschung der Krankheiten des 21. Jahrhunderts.


In den vier Studienrichtungen Health Sciences, Humanmedizin, Psychotherapie- und Beratungswissenschaften sowie Neurorehabilitationswissenschaften soll eine fächerübergreifende Kommunikations-, Handlungs- und Lösungskompetenz vermittelt werden. Über einen Universitätsklinikverbund zwischen St. Pölten, Krems und Tulln garantiert die KL eine qualitätsgesicherte, forschungsgeleitete Lehre sowie eine international anerkannte, exzellente Forschung im klinischen Bereich.


Ein wichtiger Fokus liegt auf der Medizintechnik und der Gesundheitsökonomie. Beide Bereiche sind in die moderne Studienarchitektur integriert und stellen einen essentiellen Teil des Lehr- und Forschungsangebots dar. Die AbsolventInnen sind in der Lage, medizintechnische Innovationen und gesundheitspolitische Herausforderungen zu verstehen und zu managen.


Mit diesem international ausgerichteten, bedarfsorientierten Bildungsangebot wird eine Basis für eine exzellente Ausbildung, neue Berufsfelder, wertvolle Forschung und innovative Unternehmen geschaffen. PatientInnen soll damit eine optimale Gesundheitsversorgung auf Basis modernster Lehre, Forschung und Technologie garantiert werden.


Quelle: http://www.kl.ac.at/universitaet/


Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)

Die Lehre der Medizin ist in Salzburgs Geschichte fest verankert – dennoch gab es fast zwei Jahrhunderte lang keine medizinische Universität. Nachdem man sich 40 Jahre lang vergeblich um die Errichtung einer öffentlichen medizinischen Universität bemüht hatte, wurden erst im Jahr 1999 durch das "Akkreditierungsgesetz" die nötigen Rahmenbedingungen zur Gründung einer privaten medizinischen Universität geschaffen.


Nachdem im November 2002 der international besetzte Akkreditierungsrat und die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur der „Paracelsus Medizinischen Privatuniversität“ die Akkreditierung erteilten, nahm diese im September 2003 ihren Studienbetrieb auf. In Salzburg ist damit Österreichs erste und Europas zweite medizinische Universität in privater Trägerschaft, die ein Studium der Humanmedizin anbietet. Namensgeber der Universität ist Paracelsus (1493-1541), ein Pionier der modernen Heilkunde und organischen Chemie. Vorbild und Partneruniversität ist die renommierte Mayo Medical School (Minnesota, USA) – diese ist integrierter Teil der Mayo Clinic, der größten privaten gemeinnützigen Klinik in den USA.


Kerninstitute


  • Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin
  • Anatomie
  • Pflegewissenschaft und -praxis
  • Pharmakologie und Toxikologie
  • Physiologie und Pathophysiologie

Forschungsinstitute


  • Molekulare Regenerative Medizin
  • Sehnen- und Knochenregeneration
  • Experimentelle und Klinische Zelltherapie
  • Experimentelle Neuroregeneration
  • Biomechanik
  • Gastein
  • Technologieentwicklung in der Strahlentherapie – radART
  • Synergetik und Psychotherapieforschung
  • Neurointervention
  • Molekulare Sport- und Rehabilitationsmedizin
  • Angeborene Stoffwechselerkrankungen

Quelle: http://www.pmu.ac.at/universitaet/ueber-uns.html

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