Carpe Compressionem - Angiologische Kompression in Theorie und Praxis

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Angiologische Kompression in Theorie und Praxis

Die Kompressionstherapie dürfte heutzutage wohl eines der größten Stiefkinder der ärztlichen Heilkunst sein. Man kann daher ruhig von den drei negativen K’s dieser Therapie sprechen: 
Keiner kann sie - Keiner macht sie - Keiner will sie!

Dies gilt nicht nur für die Ärzteschaft, sondern auch für unsere Patienten und Patientinnen.

Und dies obwohl es für diese Behandlung im Gegensatz zu einigen anderen physikalischen Therapien einen Evidenzgrad 1A (Stücker et al.) bezüglich ihrer Wirksamkeit gibt. Dem wird heute auch von den Sozialversicherungsträgern Rechnung getragen, indem praktisch alle Krankenkassen die Kompressionsbehandlung, zwar mit unterschiedlichen Werten, in ihr Honorarsystem aufgenommen haben. Und die dafür vorgesehenen Beträge sind im Vergleich zu den Fallpauschalen bemerkenswert.

Dazu kommt, dass bei den meisten Venenleiden die Kompression die Therapie der ersten Wahl ist. Kein venöses Ulcus wird ohne Kompression zur Abheilung kommen. Dazu kommt noch eine Erweiterung, da bei den Kontraindikationen alte, oft nur übernommene, Meinungen heute einen anderen Stellenwert haben.

Die Arbeitsgruppe „Carpe Compressionem“ hat sich daher zur Aufgabe gemacht, zum Verständnis für eine sinnvolle und damit erfolgreiche Kompressionstherapie beizutragen. Ziel ist es, eine Wissensgrundlage zu schaffen, damit der Anwender bei arteriellen, venösen und lymphologischen Fragestellungen und Indikationen die Kompression sicher zum Einsatz bringen kann. Dieses fundierte Wissen mit einer verständlichen Aufklärung ist der einzige Garant für eine konsequent angewandte Therapie am Patienten und damit für den therapeutischen Erfolg des Arztes!

Details

Veranstalter: 
Österreichische Gesellschaft für Lymphologie
Datum: 
25. Januar 2020 - 8:30 bis 18:00
Ort: 
Medizinisches Zentrum Bad Vigaun
Adresse: 
Karl-Rödhammer-Weg 91, 5424 Bad Vigaun

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