Basisausbildung | Landeskrankenhaus Kirchdorf an der Krems (LKH Kirchdorf an der Krems) | 2020

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Basisausbildung
Klinik:
Landeskrankenhaus Kirchdorf an der Krems (LKH Kirchdorf an der Krems)
Abteilung:
Innere Medizin
Jahr:
2020
Dauer:
> 2 Monate
Universität:
Medizinische Universität Graz

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • Ambulanz
  • Notaufnahme
  • Station
  • Tagesklinik
  • Sonstiges
Tätigkeiten:
  • Blut abnehmen
  • Briefe schreiben
  • Eigene Patienten betreuen
  • EKGs
  • Notaufnahme
  • Patienten aufnehmen
  • Patienten untersuchen
  • Punktionen
  • Röntgenbesprechung
  • Tagesklinik betreuen
  • Untersuchungen anordnen
  • Venflons legen
  • Sonstiges
Sonstiges:
  • Kleidung gestellt
  • Mittagessen regelmässig möglich
  • Spind vorhanden
Arbeitsbeginn:
7:00 bis 8:00 Uhr
Arbeitsende:
15:00 bis 16:00 Uhr

Details

Ärztliches Personal:
Gut
Pflegepersonal:
Gut
Umgang:
Sehr gut
Klinik:
Sehr gut
Station:
Sehr gut
Betreuung:
Gut
Lehre:
Gut
Freizeit / Ruhezeit:
Befriedigend
Insgesamt:
Sehr gut

Bewertung

Kommentar:

Im Rahmen meiner Basisausbildung habe ich mehrere Monate an der Abteilung für Innere Medizin des LKH Kirchdorf verbracht und kann im Rückblick die Abteilung beinahe uneingeschränkt weiterempfehlen.

Der größte Vorteil den ich in dieser Abteilung sehe ist die Mitarbeit in der Notaufnahme, hier werden die Patienten zuerst von einem Arzt in Basisausbildung gesehen und je nach Dringlichkeit sofort oder nach Durchführung der Diagnostik einem Facharzt vorgestellt.

Da es im Haus keine neurologische, HNO, derma., psych., ophthalm., urolog…. Abteilung gibt, beinhaltet dies ein unselektioniertes Patientengut wie es in einer zentralen Notaufnahme zu sehen ist. Dies ist meiner Meinung nach für Kollegen die eine Tätigkeit in einer Notaufnahme anstreben, aber auch für angehende Allgemeinmediziner sehr wertvoll, da wirklich ein breites Spektrum der Medizin geboten wird.

Wenn es die Zeit zulässt kann man als Turnusarzt Visiten begleiten sowie auch im späteren Verlauf eventuell einige Zimmer einer Station alleine visitieren und die Visite nachbesprechen.
Bei Interesse ist es auch möglich Interventionen unter direkter Aufsicht durchzuführen (Pleura-, Aszitespnktion, KM Stanzen).

Durch die räumliche Nähe der Echokardiographie zur Notaufnahme kann man ebenfalls bei Interesse in den Nachtdiensten an Patienten sich an einer fokussierten Echokardiographie versuchen bevor der Patient durch einen OA beurteilt wird.

Weiters besteht die Möglichkeit in den Diensten falls die Zeit es erlaubt, mit auf die Intensivstation zu gehen und z.B. Patienten die man zuvor in der Notaufnahme betreut hat, weiter zu verfolgen.
Ansonsten werden die Patienten auf der Intensivstation bei der Morgenbesprechung vorgestellt was durch kurze Anmerkungen des Primarius auch einen regelmäßigen Lerneffekt bietet.

Als negativer Kritikpunkt ist die zum Zeitpunkt meiner Basisausbildung vorherrschende Unterbesetzung der Abteilung zu nennen. Es kam immer wieder dazu, dass man sich einen Ansprechpartner telefonisch organisieren musste.

Bewerbung / Vorlaufzeit:
keine Angabe