Famulatur | Bundeswehrkrankenhaus Hamburg | 2019

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Famulatur
Klinik:
Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Abteilung:
Anästhesiologie und Intensivmedizin
Station:
Anästhesie und Intensivstation
Jahr:
2019
Dauer:
2 Monate
Universität:
Karl Landsteiner Privatuniversität

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • OP
  • Station
  • Sonstiges
Tätigkeiten:
  • Blut abnehmen
  • Botengänge (Nichtärztl.)
  • Briefe schreiben
  • Eigene Patienten betreuen
  • EKGs
  • Patienten aufnehmen
  • Patienten untersuchen
  • Punktionen
  • Untersuchungen anordnen
  • Venflons legen
  • Sonstiges
Sonstiges:
  • Essen billiger
  • Kleidung gestellt
  • Unterkunft gestellt
Arbeitsbeginn:
Schichtdienst
Arbeitsende:
Schichtdienst

Details

Ärztliches Personal:
Sehr gut
Pflegepersonal:
Sehr gut
Umgang:
Sehr gut
Klinik:
Sehr gut
Station:
Sehr gut
Betreuung:
Sehr gut
Lehre:
Sehr gut
Freizeit / Ruhezeit:
Sehr gut
Insgesamt:
Sehr gut

Bewertung

Kommentar:

Anästhesie: Um 0700 findet täglich die OP-Besprechung im Simulationszentrum statt. Dabei sind alle diensthabenden Anästhesisten sowie der Chefarzt der Anästhesie sowie Chirurgie anwesend. Jeden Donnerstag findet zusätzlich im Anschluss zur Besprechung ein kurzer Vortrag (15 Minuten) zu relevanten Themen statt. Das OP-Programm läuft anschließend bis ca. 14:00 in allen (4x Standart-Saal, 1x HNO, 1x Lokalanästhesie, 1x Urologie) Sälen. Danach wird auf einen OP-Saal bis zum nächsten Tag reduziert. Vom ärztlichen Team wird man von Anfang an direkt in den OP-Betrieb eingebunden. Je nach Ausbildungsstand darf man von Zugängen legen (A, V, ZVK), Atemweg sichern bis hin zum Ein-und Ausleiten alles selbstständig unter Aufsicht durchführen. Jeden Tag wird man einem Arzt sowie OP-Saal zugeteilt. In weiterer Folge kann man aber frei durch die Säle wechseln. Dienstschluss spätestens 1530. Es besteht jedoch die Möglichkeit noch weiter die Kollegen zur Post-OP-Visite bzw. zur Prämedikation zu begleiten.

Intensivstation: Hier wird man entweder in die Frühschicht 0630-1530 oder in die Spätschicht 1430-2330 eingeteilt. Die multidisziplinäre Intensivstation mit 12 Betten ist hierbei pro Schicht mit 2 Ärzten besetzt. Bei Dienstbeginn wird vom Vordienst eine Kurzvisite geleitet. Dabei werden immer die Patienten nochmals kurz vorgestellt sowie wichtige Änderungen des Patienten dem Team erörtert. Nach der Übergabe wird jeder Patient mindestens 1x pro Schicht komplett statuiert. Meist wird zusätzlich noch ein VCI-Schall zur Evaluierung des Flüssigkeitshaushaltes durchgeführt. Auch auf der Intensivstation steht das selbstständige Arbeiten (je nach Ausbildungsstand) wieder komplett im Vordergrund. Dazu gehört das Statuieren, legen von Zugängen und Drainagen, Aufnehmen sowie Übergeben von Patienten, Medikamententherapie erarbeiten, etc. Um den Beginn der Arbeit einfacher zu machen besteht die Möglichkeit, den ersten Arbeitstag mit der Pflege mitzulaufen, um die (pflegerischen) Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Weiters gibt die Intensivstation ein selbstverfasstes 180 seitiges Manuskript aus, in der Arbeitsabläufe, Therapien, Indikationen, etc nochmals beschrieben werden.

Rettungszentrum: Es besteht die Möglichkeit im Rettungszentrum des BWK tätig zu werden. Dazu kann man an den Wochenenden Dienst am NAW (direkt am Standort) und NEF (Verlegt zu Dienstbeginn vom BWK auf die Feuerwache 33 auf die Veddel und ist dort den ganzen Dienst stationiert, verlegt zum Dienstwechsel zurück) versehen. Alle Absprachen hierzu mit
der für den oben genannten Ärzten. Dienstzeiten sind am Wochenende von 0700-1900. Je nach diensthabendem Notarzt besteht die Möglichkeit, selbst die Einsätze unter Aufsicht abzuarbeiten (Notarzt lässt einem kompletten Handlungsspielraum, wenn man sich die Arbeit zutraut, greift aber im Bedarfsfall sofort ein) bzw dem Notarzt direkt zu assistieren (kein freies Arbeiten jedoch Mitspracherecht).

Aus—und Weiterbildung: Während der Sommermonate wurde ein „Sommerkolleg“ durchgeführt. Dazu wurden von Montag bis Donnerstag von 1330-1430 Vorträge der verschiedenen Abteilungen abgehalten. Für PJ-Studenten besteht die Möglichkeit zum PJ Unterricht.

Bewerbung / Vorlaufzeit:

Oberstarzt Prof. Dr. Dr. Kai-Olaf Henkel https://hamburg.bwkrankenhaus.de/startseite/ausbildung-forschung/informationen-fuer-studierende.html Ein Jahr im Voraus