Klinisch-Praktisches Jahr | Landeskrankenhaus Kirchdorf an der Krems (LKH Kirchdorf an der Krems) | 2019

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Klinisch-Praktisches Jahr
Klinik:
Landeskrankenhaus Kirchdorf an der Krems (LKH Kirchdorf an der Krems)
Abteilung:
Innere Medizin
Jahr:
2019
Dauer:
> 2 Monate
Universität:
Medizinische Universität Graz

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • Ambulanz
  • Notaufnahme
  • Station
  • Tagesklinik
  • Sonstiges
Tätigkeiten:
  • Blut abnehmen
  • Briefe schreiben
  • Eigene Patienten betreuen
  • EKGs
  • Notaufnahme
  • Patienten aufnehmen
  • Patienten untersuchen
  • Punktionen
  • Röntgenbesprechung
  • Tagesklinik betreuen
  • Untersuchungen anordnen
  • Venflons legen
  • Sonstiges
Sonstiges:
  • Essen billiger
  • Kleidung gestellt
  • Mittagessen regelmässig möglich
  • Spind vorhanden
  • Unterkunft gestellt
Arbeitsbeginn:
7:00 bis 8:00 Uhr
Arbeitsende:
15:00 bis 16:00 Uhr
Vergütung:
550€ pro Monat (netto)

Details

Ärztliches Personal:
Sehr gut
Pflegepersonal:
Gut
Umgang:
Sehr gut
Klinik:
Sehr gut
Station:
Sehr gut
Betreuung:
Sehr gut
Lehre:
Gut
Freizeit / Ruhezeit:
Gut
Insgesamt:
Sehr gut

Bewertung

Kommentar:

Die innere Abteilung am LKH Kirchdorf lässt Abteilungen die mit "man darf garantiert BGA's stechen!" definitiv alt aussehen.

Ich war insgesamt 20Wochen (Tertial+Wahlpflichtfach) an der Abteilung und würde zumindest 12 Wochen (halbes Tertial + WPF) empfehlen um das meiste aus dieser Zeit mitzunehmen.

BGA abnahmen sowie schiwerige Venflons gibt es en masse zu erledigen und die Turnusärzte/Assistenzärzte sind für jede Arbeitserleichterung dankbar. Und falls man mal scheitern sollte und Hilfe braucht ist einem auch nie jemand böse.

Meine Haupttätigkeit war Mitarbeit in der Notaufnahme/Ambulanz.
Hier kann man von Anamnese und Statuserhebung über Anordnen von Diagnostik bis hin zur Therapie und diktieren von Ambulanzbefunden und Entlassung alles übernehmen was man sich zutraut. Man kann jederzeit den Patienten dann einem Arzt vorstellen um die weiteren Schritte zu besprechen sollte man einmal nicht weiter wissen.

Die Abteilung deckt als allgemein internistische Abteilung den Großteil des Faches ab, zusätzlich gibt es die Schwerpunkte Kardiologie mit einer Ambulanz, Onkologie mit Tagesklinik und Gastroenterologie mit Endoskopie und ERCP.
Als peripheres Haus sieht man in der Notaufnahme ebenfalls neurologische Krankheitsbilder (Insult, TIA, Migräne, Schwindel .......) die wenn möglich behandelt, oder ansonsten an die Neurologie eines Partnerkrankenhauses überstellt werden.
Ebenfalls kann man bei der Visite mitgehen, hier gibt es derzeit noch einen Primar der Freude an der Lehre hat und sehr gerne Studenten mitnimmt um zu erklären, auch wenn die Visiten dann mal länger dauern können.

Je nach persönlichen Fähigkeiten darf man auch unter Aufsicht Aszites und Pleuraergüsse punktieren, oder unter direkter "Draufsicht" eine Herzschrittmacher Nachsorge oder eine elektrische Kardioversion durchführen.

Man kann auch in die Endoskopie mitgehen, dieses Angebot habe ich aber nicht genutzt da ich mich mit der Zeit in der Ambulanz auf meine Basisausbildung vorbereitet habe und kardiologisch interessiert bin.

Es besteht die Möglichkeit OP-Assistenz-Rufbereitschaften zu übernehmen (Werktags von 15:00 bis 7:00, 100€ Pauschale Bezahlung) und im Rahmen dieser die Nacht im KH zu verbringen (nächster Tag frei) und in der Notaufnahme mitzuarbeiten. Hier kann man bei Kenntnissen selber Schallen, unter anderem auch Echokardiographie entweder zum Üben, oder bei bestehender Erfahrung auch mit diagnostischem Gewinn.

Mein Fazit aus meiner KPJ-Zeit:
Man lernt bei Eigeninitiative extrem viel und praxisrelevantes dass man später in der Basisausbildung umsetzen kann bzw. braucht. Zstzl hat man bei Interesse die Möglichkeit in einem der spezial Gebiete zu vertiefen.
Auch wenn viele Tage arbeitsintensiv waren kann ich die Innere Medizin des LKH Kirchdorf allen empfehlen, da man hier in einem netten Team aufgehoben ist und wirklich viel lernen kann.

Bewerbung / Vorlaufzeit:

derzeit keine Vorlaufzeit notwendig. Bewerbungen an die ärztliche Direktion des LKH Kirchdorf