Klinisch-Praktisches Jahr | Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel | 2017

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Klinisch-Praktisches Jahr
Klinik:
Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel
Abteilung:
Innere Medizin
Station:
3. Med
Jahr:
2017
Dauer:
2 Monate
Universität:
Medizinische Universität Wien

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • Ambulanz
  • Station
Tätigkeiten:
  • Blut abnehmen
  • Briefe schreiben
  • Patienten aufnehmen
  • Patienten untersuchen
Sonstiges:
  • Essen kostenlos
  • Kleidung gestellt
  • Mittagessen regelmässig möglich
  • Spind vorhanden
Arbeitsbeginn:
Nach 8:00 Uhr
Arbeitsende:
13:00 bis 14:00 Uhr
Vergütung:
550€ pro Monat (netto)

Details

Ärztliches Personal:
Befriedigend
Pflegepersonal:
Befriedigend
Umgang:
Gut
Klinik:
Gut
Station:
Genügend
Betreuung:
Nicht genügend
Lehre:
Nicht genügend
Freizeit / Ruhezeit:
Sehr gut
Insgesamt:
Genügend

Bewertung

Kommentar:

Wenn man sich nicht für Innere Medizin bzw Nephrologie/Endokrinologie interessiert, dann ist man hier richtig um sein Pflicht Tertial in Innere "abzusitzen". Da das aber nicht mein Plan war, hab ich mich durch die 8 Wochen hindurchgequält. Wir "KPJ"-ler wurden von den Ärzten ignoriert und es fühlte sich niemand zuständig. Die leitende Oberärztin meiner Station meinte sogar dreist, dass sie Lehre nicht interessieren würde. Anfangs wurde zwar viel versprochen mit interaktiven Fallbesprechungen und Fortbildungen, jedoch gab es diese in den 8 Wochen kein einziges Mal. Es herrschte ein sehr chaotisches Klima und auch als Turnusarzt wusste man nicht so richtig was man hier soll.
In der Diabetes/Stoffwechsel Ambulanz war es deutlich besser. Alles was mir von Ärzten in der Zeit beigebracht wurde, wurde mir dort gezeigt. Da man jedoch höchstens 4 Wochen dort sein darf und man für die Mappe und das zukünftige Arbeitsleben auch auf der Station sein sollte, musste ich die Zeit dort leider über mich ergehen lassen. Erträglich machten es mir nur die sehr netten Turnusärzte mit denen ich in langen Plaudereien den Frust über unsere Unzufriedenheit teilte.
Die Abteilung wurde mir leider als sehr toll angepriesen, jedoch bereue ich sehr, mich dort angemeldet zu haben.

Empfehlungen: Kardiologie, Notfall, Gastroenterologie

Bewerbung / Vorlaufzeit:

Ich wollte mich bei allen Krankenhäusern nach dem Tertial für eine Stelle bewerben, jedoch ist dies eine Station wo ich mit Sicherheit nicht arbeiten möchte. Da sich nicht viele Studenten interessieren ist die Vorlaufzeit sehr gering.