Klinisch-Praktisches Jahr | Wilhelminenspital der Stadt Wien | 2015

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Klinisch-Praktisches Jahr
Klinik:
Wilhelminenspital der Stadt Wien
Abteilung:
Sonstige Leistungsart (Fachhauptbereiche - andere)
Station:
Notaufnahme
Jahr:
2015
Dauer:
2 Monate
Universität:
Medizinische Universität Wien

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • Ambulanz
  • Notaufnahme
Tätigkeiten:
  • Blut abnehmen
  • Briefe schreiben
  • Eigene Patienten betreuen
  • EKGs
  • Notaufnahme
  • Patienten untersuchen
  • Röntgenbesprechung
  • Untersuchungen anordnen
  • Venflons legen
  • Sonstiges
Sonstiges:
  • Essen kostenlos
  • Kleidung gestellt
  • Mittagessen regelmässig möglich
  • Spind vorhanden
Arbeitsbeginn:
Nach Bedarf
Arbeitsende:
Schichtdienst
Vergütung:
550€ pro Monat (netto)

Details

Ärztliches Personal:
Sehr gut
Pflegepersonal:
Sehr gut
Umgang:
Sehr gut
Klinik:
Sehr gut
Station:
Sehr gut
Betreuung:
Sehr gut
Lehre:
Sehr gut
Freizeit / Ruhezeit:
Sehr gut
Insgesamt:
Sehr gut

Bewertung

Kommentar:

Notaufnahme 2016:

Die Notaufnahme im WSP ist uneingeschränkt zu empfehlen. Aber nun Mal alles der Reihe nach:

Arbeitspensum:
30h/Woche an der Abteilung. Man teilt sich mit den anderen KollegInnen die Dienste selbstständig ein. Ob man jetzt 5x6h oder 3x10h macht oder wie auch immer bleibt einem selbst überlassen. Auch Nacht- und Wochenenddienste sind möglich und werden gewünscht. Also optimal wer nebenbei arbeiten muss, die Zeit ist komplett flexibel einteilbar.

Tätigkeiten:
Es handelt sich um eine interdisziplinäre Notaufnahme, dh es kommen PatientInnen mit allem was man sich vorstellen kann. Vom akuten Abdomen, Lumbalgie, Schwindel, ACS, TVT/PE, hypertensive Entgleisung, HWI, Koliken, ... bis hin zu Lapalien jeglicher Art ist alles dabei.
Es gibt 6 Boxen in denen Patientinnen begutachtet werden können. Zu Beginn ist man meist bei einem anderen Arzt dabei u macht Venflons, arterielle BGAs, Status, EKG.
Nach einer gewissen Zeit (je nachdem wie man sich anstellt) kann man Patienten komplett selbstständig begutachten und behandeln. Man sieht wirklich viele verschiedene Krankheitsbilder und darf sehr viel selbstständig machen. Der Lerngewinn ist auf jeden Fall sehr groß - learning by doing!

Lehre
Die ÄrztInnen auf der Notaufnahme sind meist sehr bemüht und man kann sie jederzeit etwas fragen. Es gibt auch regelmäßige Fortbildungen Abteilungsintern und -extern.
Jeden MO u FR ist die sehr empfehlenswerte Gastroenterologiefortbildung, wo verschiedene Fälle mit dem Primar besprochen werden.
DI ist TA Fortbildung, meist auch sehr gut.
MI ist Kardiofortbildung, da war ich leider nie, daher kann ich nichts über die Qualität berichten.


Fazit: Alles in Allem ein super Tertial!!! Retrospektiv hätte ich lieber 16 Wochen machen sollen. Wer gern viel unterschiedliches Wissen anwenden und selbstständig arbeiten will, ist dort richtig aufgehoben!

Bewerbung / Vorlaufzeit:

>1 Jahr (eher 1,5 Jahre)