Klinisch-Praktisches Jahr | Sozialmedizinisches Zentrum Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital mit Gottfried von Preyer'schem Kinderspital | 2015

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Klinisch-Praktisches Jahr
Klinik:
Sozialmedizinisches Zentrum Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital mit Gottfried von Preyer'schem Kinderspital
Abteilung:
Dermatologie
Jahr:
2015
Dauer:
2 Monate
Universität:
Medizinische Universität Wien

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • Ambulanz
Tätigkeiten:
  • As­sis­tie­ren / Operieren
  • Blut abnehmen
  • Botengänge (Nichtärztl.)
  • Chirurgische Wundversorgung
  • Eigene Patienten betreuen
  • Patienten untersuchen
  • Untersuchungen anordnen
  • Sonstiges
Sonstiges:
  • Essen kostenlos
  • Kleidung gestellt
  • Mittagessen regelmässig möglich
  • Spind vorhanden
Arbeitsbeginn:
Nach 8:00 Uhr
Arbeitsende:
13:00 bis 14:00 Uhr
Vergütung:
550€ pro Monat (netto)

Details

Ärztliches Personal:
Sehr gut
Pflegepersonal:
Sehr gut
Umgang:
Sehr gut
Klinik:
Sehr gut
Station:
Sehr gut
Betreuung:
Sehr gut
Lehre:
Sehr gut
Freizeit / Ruhezeit:
Sehr gut
Insgesamt:
Sehr gut

Bewertung

Kommentar:

Die Dermatologie im KFJ (=SMZ Süd) ist uneingeschränkt zu empfehlen. Ich war insgesamt 8 Wochen im Jahr 2016 dort. Da es sich rein um eine Ambulanz handelt, fällt jegliche (teils mühsame) Stationsarbeit weg. Das Team ist sehr klein, extrem nett und hilfsbereit.
Der Tag startet um 8 Uhr im Büro vom OA wo mal gemeinsam Kaffee getrunken und der aktuelle Tagesplan (OPs, spezielle Patienten, Allfälliges) besprochen wird. Gelegentlich gibts auch eine Fortbildung von ihm oder von den TÄ/Studenten.

Im Prinzip hat dann jeder sein eigenes Zimmer (je nach Besetzung, wenn viel los ist teilen sich die Studenten ein Zimmer mit jemandem; ich hatte Glück u war der einzige Student, sodass ich eigentlich immer einen Raum hatte) und betreut selbstständig Patienten von der Anamnese über Hautstatus bis hin zum Therapievorschlag (je nachdem wie weit man eben kommt). Der OA oder die FÄ vidiert das Ganze dann.
Man kann relativ rasch einen Wissenszuwachs erlangen, es ist auch stets Zeit für Fragen zwischendurch bzw. kann man sich auch selbst immer wieder einbringen.

Im OP kann man nach kurzer Zeit eigenständig Hautstanzen durchführen. Ich hab das relativ häufig gemacht. Ist aber eine Frage der Kapazitäten und Anzahl der TÄ/Studenten.

Weiters gibts dann noch die Saalvisiten, wo die TÄ/Studenten auf die jeweiligen Stationen ausschwärmen u der OA dann vorbeikommt und das Ganze vidiert.

Rahmenbedingungen:
Mittagessen ist gratis, Entlohung KAV Standard bei 650,- brutto.
Jeden DO ist TÄ Fortbildung welche in der Qualität stark variiert, man hat aber meistens Zeit hinzugehen. Gibt auch sonst immer wieder Fortbildungen auf verschiedenen Pavillions die sich meistens auszahlen.

Fazit: Super Tertial! Viel Wissenszuwachs möglich! Eigenständiges Arbeiten erwünscht!

Bewerbung / Vorlaufzeit:

Mehrere Monate im Voraus per Mail