Klinisch-Praktisches Jahr | Landeskrankenhaus Universitätskliniken Innsbruck (LKH Innsbruck) | 2012

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Wenig Lehre, Hilfstätigkeiten und Ausbeutung von Jungmedizinern sind unter anderem das Ergebnis fehlender Evaluation. Wir schaffen Transparenz! Hilf uns dabei indem du uns und allen Kolleginnen und Kollegen über deine Erfahrungen in der Klinik berichtest.

Allgemeines

Ausbildung:
Klinisch-Praktisches Jahr
Klinik:
Landeskrankenhaus Universitätskliniken Innsbruck (LKH Innsbruck)
Abteilung:
Neurologie
Station:
Sonderstation
Jahr:
2012
Dauer:
1 Monat
Universität:
Andere Universität

Zusätzliche Angaben

Einsatzgebiet:
  • Station
Tätigkeiten:
  • Blut abnehmen
  • Patienten untersuchen
  • Venflons legen
  • Sonstiges
Sonstiges:
  • Essen billiger
  • Mittagessen regelmässig möglich
Arbeitsbeginn:
7:00 bis 8:00 Uhr
Arbeitsende:
15:00 bis 16:00 Uhr

Details

Ärztliches Personal:
Nicht genügend
Pflegepersonal:
Nicht genügend
Umgang:
Nicht genügend
Klinik:
Genügend
Station:
Befriedigend
Betreuung:
Gut
Lehre:
Gut
Freizeit / Ruhezeit:
Gut
Insgesamt:
Nicht genügend

Bewertung

Kommentar:

Die einzige Aufgabe des PJlers war es, morgens die Infusionen vorzubereiten (!) und anzuhängen. Gegebenenfalls noch Braunülen legen und Blut abnehmen. Dann ging man Visite mit, bei der man kaum beachtet wird. Ich war anfangs motiviert und wollte etwas lernen, aber da die Ärzte selbst ziemlich gestresst sind und der Kontakt unter den Ärzten sich auch ausschließlich auf berufliches konzentriert, ist es schwer guten Anschluss an die Ärzte zu finden. Der einzige freundliche Kontakt war zu einer Ärztin von der Psychatrie im Gegenfach, die sich genauso nicht wohl fühlte. Dem PJler wird nichts zugetraut, ich durfte nicht mal eine arterielle Blutabnahme machen (obwohl es nicht das erste Mal gewesen wäre), geschweige denn eine Liquorpunktion oder ähnliches. Wenn man sich selbst drum kümmert, kann man Patienten untersuchen und einen Neurostatus erstellen, es mit jemanden durchzusprechen wird aber schwierig. 3 mal habe ich einen Brief diktieren dürfen. Positiv ist die Betreuung durch den Mentor, der einen anfangs zugeteilt wird. Mit diesem hat man regelmäßige Treffen und man lernt tatsächlich etwas.

Bewerbung / Vorlaufzeit:

1/2 Jahr