Die Orthopädie ist ein umfassendes Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen des Bewegungsapparats auseinandersetzt. Da viele Menschen mit solchen Problemen zu kämpfen haben, handelt es sich um einen der wichtigsten Bereiche der Medizin. Zumal immer mehr Menschen Bürojobs ausüben und Beschwerden mit dem Bewegungsapparat somit fast vorprogrammiert sind. Allerdings stößt auch die Orthopädie an ihre Grenzen und daher bieten sich gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen an. Eine potenzielle Maßnahme, die es diesbezüglich zu erwähnen gilt, wäre die Physiotherapie.

In Deutschland gibt es einige professionelle Physiotherapeuten, die für eine ergänzende Behandlung in Frage kommen. Wer in der Hauptstadt Berlin oder in näherer Umgebung wohnt, kann beispielsweise die Physiotherapie Wilmersdorf in Erwägung ziehen. Doch das ist nur eine Option, denn neben der Physiotherapie Wilmersdorf gibt es weitere Anlaufstellen und im Endeffekt kommt es darauf an, wo der Betroffene lebt. Doch warum eigentlich bietet sich eine Physiotherapie als Ergänzung zur orthopädischen Behandlung an? Dafür sollten wir einen Blick auf die Vorteile der Therapieform werfen.

Konservative Behandlung bei Schmerzen

Eines der häufigsten Probleme im Bereich der Orthopädie sind Schmerzen, die beispielsweise beim Sport entstehen können. Verletzungen beim Sport können für Betroffene sowohl körperlich als auch psychisch sehr belastend sein, weswegen ein schneller Behandlungserfolg für viele Patienten im Vordergrund steht. Manche Menschen verfallen sogar in Depressionen, wenn die Einschränkungen des Bewegungsapparats lange vorliegen. Die Physiotherapie kann hier Abhilfe schaffen, da sie eine konservative Behandlung ermöglicht, bei der auf schonende Weise natürliche Prozesse in Gang gesetzt werden. Diese tragen nicht nur zu einer Besserung der Schmerzen bei, sondern sorgen im Optimalfall auch für schnelle Erfolge.

Für alle Altersgruppen geeignet

Es gibt einige medizinische Verfahren, die zwar wirksam sind, sich jedoch nicht für alle Altersgruppen eignen. Bei der Physiotherapie ist das nicht der Fall. Praktisch alle mit der Physiotherapie zusammenhängenden Behandlungsformen lassen sich bei Menschen jeden Alters anwenden. Nicht ohne Grund gibt es viele Orthopäden, die bei Beschwerden des Bewegungsapparats zusätzlich zur eigenen Behandlung eine physiotherapeutische Behandlung nahelegen.

Alternative zu invasiven Behandlungsmethoden

Bei Problemen mit dem Bewegungsapparat entscheiden sich viele Menschen für einen chirurgischen Eingriff, was in manchen Situationen die einzige plausible Entscheidung ist. Allerdings sind Operationen invasive Behandlungsmethoden, die gegebenenfalls die Genesung verlängern und eine Nachbehandlung erfordern. Sofern es Alternativen gibt, sollten diese also genutzt werden. Eine potenzielle Alternative zu chirurgischen Eingriffen ist ohne Frage die Physiotherapie. Sie verfolgt andere Ansätze und kann zumindest schrittweise zu einer Besserung des Problems beitragen. Ob sich eine Physiotherapie anbietet, sollten Betroffene jedoch erst mit ihrem behandelnden Orthopäden abklären, denn manchmal hilft leider nur noch eine Operation.

Viele mögliche Einsatzgebiete

Eine Besonderheit der Physiotherapie ist, dass sie sich für eine Vielzahl von Einsatzgebieten eignet, darunter sogar Probleme, die nichts oder nicht direkt etwas mit dem Bewegungsapparat zu tun haben. Eine Physiotherapie bietet sich beispielsweise nach einem Schlaganafall an, um Patienten bei der Genesung zu unterstützen. Doch auch bei Herz-, Gefäß- und Lungenkrankheiten sowie der Stoffwechselerkrankung Diabetes kann eine physiotherapeutische Behandlung Sinn machen. Das Spektrum geht jedoch noch viel weiter. Es bietet sich daher in vielen Fällen an, sich darüber zu informieren, ob eine Physiotherapie als Behandlungsform in Frage kommt.