Alle fünf Fraktionen sprachen sich für die Einführung einer staatlich geregelten und offiziell registrierten Ausbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Kieferorthopädie aus. Basis dafür war ein Entschließungsantrag der FPÖ.

Seitens der SPÖ sprach sich Philip Kucher für gleich gute Leistungen für alle aus. Auch die ÖVP-Abgeordneten Gabriela Schwarz und Josef Smolle wollten gemeinsam an einem Strang ziehen. In diesem Sinne sprachen sie sich dafür aus, die gelebte Einigkeit auf andere Bereiche, wie die chirurgische Intensivmedizin und den Facharzt bzw. die Fachärztin für Allgemeinmedizin, auszuweiten und gemeinsam gegen das COVID-19-Virus zu kämpfen. Gerald Loacker (NEOS) zeigte auf, dass für diese Entscheidung viel Geduld notwendig war, zumal das Thema neun Jahre lang im Parlament diskutiert wurde. Seitens der FPÖ kritisierte Gerhard Kaniak die Vertagung anderer wichtiger Anliegen im Gesundheitsausschuss.