Forschung braucht Mitsprache – und Ihre praktische Erfahrung. Beteiligen Sie sich an dem Projekt „Reden Sie mit“ und helfen Sie uns, die Forschung zur Versorgung von Unfallpatienten zu verbessern.

Wer weiß am besten, wie sich traumatische Verkehrs- oder Sportverletzungen untersuchen und behan­deln lassen? Das sind diejenigen, die tagtäglich damit zu tun haben – also Ärztin oder Arzt, Therapeutin oder Therapeut, Krankenschwester oder -pfleger. Aber auch PatientInnen haben am eigenen Leib Erfah­rungen gesammelt, die nützlich für die Forschung sein können. Jährlich werden ca. 800.000 Unfallverletzungen in österreichischen Unfallkrankenhäusern registriert und behandelt: Doch was passiert mit dem klinischen Wissen, das täglich im Krankenhaus gesammelt wird?  

„Theorie ist oft abstrakt. Ihre Expertise ist konkret. Bringen Sie sich in das Projekt „Reden Sie mit“ ein und generieren Sie mit Ihrem Sachverstand passgenaue Forschungsfragen.

Im internationalen Crowdsourcing Projekt „Reden Sie mit!“ geht es darum ExpertInnen und PatientInnen aktiv in die Forschung einzubinden um praktisches Erfahrungswissen für die Forschung nutzbar zu machen: „Welche Fragen zu Unfallverletzungen soll die Forschung aufgreifen?“ soll ab 8. Mai 2018 über die Online Plattform www.tell-us.online beantwortet werden. Die gesammelten Fragen werden in einem zweiten Schritt der Forschung zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe von Open-Innovation-Methoden bringt die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) diesmal gemeinsam mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) neue Forschungsansätze zur Anwendung. Die LBG ist damit Themenführer der österreichischen Open-Innovation-Strategie in der Forschung.

Weitere Infos zu „Reden Sie mit!“ auf der Website (www.tell-us.online) oder direkt bei Dr. Benjamin Missbach (benjamin.missbach [at] lbg.ac.atbenjamin.missbach [at] lbg.ac.at)">).