Vor dem Hintergrund weltweit steigender Antibiotika-Resistenzen führt Pfizer das neue Webportal ATLAS® (Antimicrobial Testing Leadership and Surveillance) ein – abrufbar unter www.atlas-surveillance.com oder auch als App für iPhones und Android-Devices. Es bietet Ärzten und Mitarbeitern im Gesundheitswesen weltweit einfachen Zugriff auf Wirksamkeitsdaten verschiedener Antibiotikabehandlungen sowie auf Informationen zu sich entwickelnden Resistenzmustern in über 60 Ländern – darunter auch Österreich. Somit soll ATLAS® nicht nur Ärzten dabei helfen, die besten Behandlungsmöglichkeiten für ihre Patienten zu wählen, sondern auch Gesundheitsbehörden weltweit dabei unterstützen, datengestützte Strategien zur Bekämpfung der antimikrobiellen Resistenzen zu entwickeln.  

Über ATLAS® können Daten ausgewertet, Analysen durchführt und Tabellen sowie Abbildungen exportiert werden, die Parameter wie Pathogene, Region, Quelle der Proben und in vitro-Empfindlichkeitsdaten enthalten. Die Datenbank von ATLAS® wird alle sechs Monate mit neuen Resistenzdaten aus Gesundheitsinstitutionen in über 60 Ländern aktualisiert. Enthalten sind auch Daten aus Österreich. 

„Wesentlich in der Antibiotika-Behandlung von Patienten ist umfassendes Wissen: zu wissen, wo bestimmte resistente bakterielle Infektionen gewöhnlich auftreten, und zu wissen, welche Antibiotika dagegen weiterhin wirksam sind“, sagt Dr. Sylvia Nanz, Medizinische Direktorin bei Pfizer Österreich. „ATLAS® unterstreicht unser kontinuierliches Engagement, die besten Ressourcen für Patienten und Ärzte anzubieten. Damit wollen wir die Prävention und Kontrolle von Infektionen verbessern.“

Die ATLAS®-Datenbank kann unter www.atlas-surveillance.com abgerufen werden. Die Daten stehen zudem auch als App für Apple- und Android-Devices zur Verfügung. Sie kann kostenlos im App Store oder auf Google Play heruntergeladen werden.

Über Antibiotika-Resistenzen

Laut WHO sind Antibiotikaresistenzen derzeit eine der größten medizinischen Herausforderungen weltweit. Besonders gramnegative Bakterien gelten als Auslöser von Infektionen, die in den letzten Jahren zu erhöhter Sterblichkeit geführt haben. So geht das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) davon aus, dass alleine in Europa rund 25.000 Todesfälle pro Jahr auf das Konto von resistenten, gramnegativen Bakterien gehen.[1] Erst im Februar 2017 hat die WHO daher eine Liste mit zwölf Bakterienfamilien veröffentlicht, die derzeit „die größte Bedrohung für die menschliche Gesundheit“ darstellen und zu denen es verstärkt zu forschen gilt.[2] 

Antibiotika in der Pfizer-Forschung

Pfizer engagiert sich schon seit jeher im Bereich Antibiotika – 1944 gelang es dem Unternehmen beispielsweise als erstes, Penicillin in großen Mengen zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Und auch heute noch setzt das Pharmaunternehmen auf die Erforschung und Entwicklung neuer, wirksamer Antibiotika. Erst im April 2017 konnte Pfizer ein neues Antibiotikum auf den Markt bringen, das gezielt gegen multi-resistente Bakterien wirkt. Zwei weitere Wirkstoffe befinden sich aktuell in der Pfizer Pipeline. 

Über Pfizer

Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Schmerz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 52,8 Milliarden US-Dollar. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.

Quellen

[1] European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC): Antimicrobial Resistance and Healthcare-associated Infections Programme sowie Review on Antimicrobial Resistance. Antimicrobial resistance: tackling a crisis for the health and wealth of nations. December 2014. [2] Pressemitteilung der WHO, abrufbar unter www.who.int